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Der Stadtteil Biebrich hat einiges an „Besonderheiten“ zu bieten. So ist er der größte Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden, stellt einen der größten Industriestandorte im Rhein-Main-Gebiet dar, ist besonders „dicht“ besiedelt, weist einen überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Bürger auf und ist wunderschön am Rheinufer gelegen mit repräsentativem Schloss und Schlosspark!
Von dieser Vielfalt und scheinbaren Widersprüchlichkeit lebt die Lebendigkeit und Vielseitigkeit des Ortes. Viele Feste beleben den Stadtteil, an denen auch wir als Mitveranstalter oder Teilnehmende mitwirken. Uns und den anderen Institutionen und engagierten Personen in Biebrich ist das Miteinander sehr wichtig. Und dieses stete Bemühen um Dialog und Ausgleich hat Früchte in der Form getragen, dass das Suchen nach Lösungen meist im Vordergrund steht. Gemeinsam mit anderen Akteuren vor Ort ist unser Bemühen auf eine gute Entwicklung des Stadtteils für seine Bewohner ausgerichtet. So wird z.B. in der „Stadtteilkonferenz für Kinder und Jugendlliche“ nach Lösungen für auftretende Probleme gesucht und gemeinsame Aktivitäten geplant. Oder ein aktuelles – und zeitlich befristetes – Beispiel: im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ engagieren sich etliche Vereine, Institutionen und Künstler für die Gestaltung und Weiterentwicklung des Stadtteils mit Betonung der Werte Toleranz und friedliches Miteinander. Auch wir sind selbstverständlich dabei! Das Nachbarschaftshaus hat sich von Anfang an an den Bedürfnissen des Gemeinwesens orientiert. Der Wandel und der Ausbau der Angebote lassen sich über die Jahrzehnte nachverfolgen: wurden Mitte der 60er-Jahre häufig Kurse nachgefragt, die „klassische hausfrauliche Talente“ in den Blick nahmen, kamen kurz darauf die Interessen jugendlicher Interessenten sehr stark in den Mittelpunkt. Dann beschäftigte uns bis hin zu baulichen Erweiterungen sehr der Anstieg der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen. Und momentan – in Zeiten knapperer finanzieller Ressourcen – tritt die Förderung von Ehrenamt in den Mittelbewilligungen einiger Geldgeber in den Vordergrund. Und unser neuer PC-Schulungsraum kommt passgenau für die gestiegene Nachfrage von SeniorInnen nach dem Erlernen des Umgangs mit modernen Medien. So wandelt sich uns Programm ständig. Das Nachbarschaftshaus ist ein Teil des Stadtteils – und wenn wir unsere Arbeit gut machen, spiegelt sich der Bedarf des Stadtteils in unseren Angeboten wider…..
Karin Müller Kontakt 0611 / 9 67 210 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |